Frühling: Jetzt kommt der Schimmel

Schimmel hat im Frühling oft Hochsaison, da Feuchtigkeit aus dem Winter (Kondensat an kalten Wänden) nun bei wärmeren Temperaturen sichtbar wird. Ursachen sind oft falsches Lüften, Wärmebrücken und unzureichende Luftzirkulation hinter Möbeln. Wichtig ist regelmäßiges Stoßlüften, ausreichendes Heizen (mind. 14°C) und Möbel von Außenwänden abzurücken. Tipp: Wenn Sie Schimmel vermuten (verdächtige Flecken, muffiger Geruch odgl.) gehen Sie auf Nummer sicher und testen Sie die Raumluft auf mögliche Schimmelsporenbelastung: SchimmelCheck

Ursachen und Risiken im Frühling   
  • Feuchtigkeit im Frühjahr: Zunehmende Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit im Frühjahr, oft in Kombination mit seltenem Lüften, fördern das Wachstum.
  • Verzögerte Schimmelbildung: Schimmel entsteht oft unbemerkt im Winter und wird erst durch das wärmere Wetter im Frühling sichtbar.
  • Kondensat an kalten Wänden: Auch wenn es draußen wärmer wird, sind Hauswände oft noch kalt. Warme, feuchte Luft kondensiert daran.
  • Wärmebrücken: Stellen, an denen Wärme schnell nach außen geleitet wird (Außenwände), sind besonders gefährdet.   
Vorbeugung und Tipps         
  • Heizen: Zimmer nicht unter 14°C auskühlen lassen, um Kondensatbildung zu vermeiden.
  • Richtig lüften: 3-5 Mal täglich für 5-10 Minuten alle Fenster weit öffnen (Stoßlüften), statt Fenster dauerhaft zu kippen.
  • Möbel platzieren: Möbel mit etwas Abstand (ca. 5-10 cm) zur Außenwand aufstellen, damit die Luft zirkulieren kann.
  • Luftfeuchtigkeit checken: Besonders in Schlafzimmern und Kellerräumen auf ausreichende Belüftung achten.