Klima- und Umwelschutz betrachtet aus Sicht der eigenen Gesundheit?

Was bedeutet Umweltschutz für mich, meine Familie - was kann ich tun und was lieber nicht?

istock_Bob Randall

Liest man nach, wie es mit dem Umweltbewußtsein, dem entsprechenden Handeln und den wahrgenommenen Herausforderungen aussieht, so sieht man die Meinungen und Entwicklungen gehen in die richtige Richtung.

Das deutsche Umweltbundesamt hat bestätigt, dass Umwelt- und Klimaschutz für jeden fünften Deutschen (21%) zu den großen Herausforderungen zählt - 2% mehr als bei der letzten Studie.

Liest man dann auch noch die Tagesmedien und verfolgt die Blogs kann der Eindruck entstehen, dass hier sehr oft eine Betrachtung aus der Vogelperspektive erfolgt.

Wenn man Umwelt- und Klimaschutz um Gesundheitsvorsorge erweitert, kommt plötzlich die eigene Betroffenheit ins Spiel.

Ein paar kleine Gedankensplitter:

  • Wir können heute energieeffizient bauen, aber ist das Raumklima innen noch gesund?. Für den Luftaustausch und die optimale Luftfeuchtigkeit (Ein 4 Personenhaushalt produziert 10-15 Liter Wasserdampf/Tag) braucht man technische Anlagen. Die müssen gewartet werden, denn sie können verkeimen.
  • Sehr lange wurden nur wenige Baumaterialien verwendet-> z.B.: Sand, Wasser, Stein, Glas, Holz, etc. Heute ist das eine unendliche Anzahl von (Verbund-)Materialien, wo es unmöglich festzustellen ist, woraus sie bestehen, was für Langzeitfolgen daraus folgen und wie man sie entsorgt.
  •  Betrachtet man das Leitungssystem für Trinkwasser, gibt es heute eine Vielzahl von unterschiedlichen Materialien. Man baut zum Glück schon lange keine Bleirohre mehr ein. Nur beantwortet ist die Frage nach dem richtigen Material noch lange nicht. Kupfer? PEHD?, etc. Jedes Material hat zwar Vorteile, aber auch viele Nachteile. Und da sie meistens nur abschnittsweise ausgetauscht werden, kommt hier noch ein Effekt, den die Wissenschaft Cocktaileffekt nennt, dazu. Wasser löst Materialbestandteile heraus, die mischen sich mit den anderen herausgelösten Bestandteilen und das kann negative Folgen haben.
  • AQA, Fraunhofer IGBArmaturen und Verbindungselemente sind immer noch Blei- und Nickelhaltig. Hier gibt es ein paar neue Hersteller, die endlich neue Produkte ohne diese Bestandteile herausbringen, die großen Namen vertrauen aber rein auf ihr Design. Das Innenleben ist wie das gleich, wie vor sehr langer Zeit!


 

Vielleicht ist es ein schönes Motto, hier seine eigenen Gedanken zu verfolgen und einen Fokus auf Umwelt- und Klimaschutz aus der eigenen Betroffenheit heraus zu verfolgen.

ENDE